Digitales Krankenhaus Zimmer

Fehlende Messdaten erhöhen Infektionsrisiken und Liegezeiten!

Digitalisierung im Gesundheitswesen mit IoT

Fehlende oder unvollständige Messdaten im Krankenhaus wirken sich unmittelbar auf Qualität und Effizienz aus. Sie erhöhen nachweislich Infektionsrisiken, führen zu Hygienelücken und verlängern Liegezeiten – während gleichzeitig der organisatorische Aufwand für Pflege, Medizin und Infrastruktur weiter steigt.

Moderne IoT-Lösungen schaffen Transparenz, wo bisher Annahmen dominierten. Durch die kontinuierliche Erfassung von Umgebungs- und Zustandsdaten werden reale Bedingungen erstmals objektiv, zentral und in Echtzeit sichtbar – vom einzelnen Patientenzimmer bis hin zu ganzen Stationen oder Gebäuden.

Auf dieser Datenbasis lassen sich Entscheidungen fundiert treffen, Prozesse gezielt optimieren und Maßnahmen kontextabhängig steuern. Behandlungs- und Reinigungsabläufe werden effizienter, Alarmierungen erfolgen gezielt statt pauschal, und die Zusammenarbeit zwischen Pflege, Medizin und Technik wird messbar verbessert.

All das geschieht ohne zusätzliche Belastung des Personals – sondern durch intelligente Automatisierung im Hintergrund.

Digitaler Zwilling im Krankenhaus

Auf Basis dieser kontinuierlich erfassten Daten entsteht ein digitaler Zwilling des  gesamten Krankenhauses. Er bildet reale Zustände transparent ab und macht sie jederzeit auswertbar.

Der digitale Zwilling ermöglicht:

  • Echtzeit-Überblick über Raumzustände, Belegung und Nutzung
  • fundierte Entscheidungen auf Basis realer Daten statt Annahmen
  • frühzeitiges Erkennen von Hygiene- und Patientenrisiken
  • messbare Optimierung von Abläufen und Ressourcen

Ergänzend ermöglicht die Füllstandsmessung von Desinfektions- und Handtuchspendern eine konsequent bedarfsgerechte Nachfüllung. Dadurch werden unnötige Kontroll- und Nachfüllaufwände vermieden, Hygienelücken nachweislich geschlossen, Infektionsrisiken signifikant reduziert und Liegezeiten unmittelbar verkürzt.

Der digitale Zwilling ist damit nicht nur ein Visualisierungswerkzeug, sondern ein operatives Steuerungsinstrument für den optimierten und digitalisierten Klinikalltag.

IoT-Sensoren für mehr Qualität im Patientenzimmer

Intelligente Sensoren erfassen kontinuierlich relevante Umgebungs- und Zustandsdaten direkt im Patientenzimmer. Dazu gehören Aspekte des Raumklimas, der Luftqualität, der Lichtverhältnisse sowie Informationen zur tatsächlichen Anwesenheit von Personen. Die Messung erfolgt automatisiert und unauffällig im Hintergrund – ohne Eingriff in bestehende Abläufe.

Erst die Zusammenführung dieser Daten schafft einen realistischen Blick auf die tatsächlichen Bedingungen im Raum. Veränderungen bei Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder CO₂-Werten lassen sich ebenso erkennen wie Nutzungsmuster, Aufenthaltsdauer oder ungewöhnliche Abweichungen. Dadurch werden Zusammenhänge sichtbar, die im Alltag sonst verborgen bleiben.

Diese Transparenz wirkt sich unmittelbar auf Patientenwohlbefinden, Hygiene und Arbeitsabläufe aus. Raumklima und Luftqualität können gezielt überwacht und optimiert werden, Reinigungs- und Lüftungsprozesse lassen sich bedarfsgerecht steuern, und Entscheidungen basieren erstmals auf objektiven Echtzeitdaten statt auf Annahmen.

Optimierung von Behandlung und Reinigung

Anwesenheitssensoren liefern zusätzliche Informationen über die tatsächliche Personenzahl und Nutzung eines Raumes. Dadurch entsteht erstmals ein realistisches Bild der Raumauslastung – unabhängig von Schichtwechseln oder subjektiven Einschätzungen.

Diese Informationen ermöglichen optimierte Behandlungsprozesse, da Abläufe besser auf reale Situationen abgestimmt werden können. Gleichzeitig lassen sich kontextbasierte Alarmierungen auslösen, etwa wenn Räume ungewöhnlich stark genutzt werden oder definierte Schwellenwerte überschritten werden.

Auch Reinigung und Lüftung profitieren von dieser Transparenz: Maßnahmen erfolgen bedarfsgerecht und nicht mehr nach starren Zeitplänen. Das entlastet Personal, reduziert Hygienerisiken und erhöht die Effizienz im laufenden Betrieb.

Alle erfassten Daten fließen zentral zusammen und bilden die Grundlage für den digitalen Zwilling – skalierbar vom einzelnen Patientenzimmer bis zum gesamten Krankenhaus.

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