Ihre Maschinendaten sind über unzählige Datensilos verteilt, die Anbindung heterogener Geräte und Protokolle erweist sich als hochkomplex und Sicherheitsbedenken im OT-Netzwerk bremsen Ihre Innovationskraft aus. Wenn diese bekannten Herausforderungen Ihre IoT-Projekte blockieren, bleibt das volle Potenzial Ihrer vernetzten Unternehmenswerte ungenutzt. Der Schlüssel zur Überwindung dieser Komplexität liegt in einem leistungsfähigen, zentralen Nervensystem: einer strategisch ausgewählten IoT Plattform. Sie ist das technologische Fundament, um Datensilos aufzubrechen, Skalierbarkeit sicherzustellen und die Brücke zwischen Betriebstechnologie und IT sicher zu schlagen.
Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff und wie wählen Sie die richtige Lösung für Ihr Unternehmen? Dieser ultimative Guide liefert die Antworten. Wir führen Sie durch die Kernfunktionen, entscheidenden Auswahlkriterien und den strategischen Geschäftswert von IoT Plattformen. Verstehen Sie, wie Sie eine zentrale Wahrheit für Ihre Gerätedaten schaffen, IoT-Projekte effizienter umsetzen und das Fundament für datengestützte Prozessoptimierung sowie innovative digitale Geschäftsmodelle legen, um sich einen dauerhaften Vorsprung im Wettbewerb zu sichern.
Was ist eine IoT Plattform und warum ist sie das Herzstück jedes IoT-Projekts?
Eine IoT Plattform ist die zentrale Software-Drehscheibe, die als Betriebssystem für das Internet der Dinge (IoT) fungiert. Sie bildet die technologische Brücke zwischen der physischen Welt Ihrer vernetzten Geräte (Assets, Sensoren, Maschinen) und der digitalen Welt der Daten und Geschäftsanwendungen. Ihre primäre Aufgabe ist es, die Konnektivität, das Gerätemanagement, die Datenerfassung, die Verarbeitung und die Anwendungsentwicklung in einer einzigen, kohärenten Umgebung zu bündeln und zu verwalten.
Ohne eine solche zentrale Instanz versinken IoT-Initiativen schnell im Chaos. Unternehmen sehen sich mit einem unübersichtlichen Geflecht aus Insellösungen, inkompatiblen Kommunikationsprotokollen und fragmentierten Datenströmen konfrontiert. Jeder neue Gerätetyp erfordert eine eigene Integrationslogik, was die Skalierung verhindert, die Sicherheitsrisiken erhöht und die Entwicklungskosten explodieren lässt. Eine reine Konnektivitätslösung, die lediglich die Datenübertragung sicherstellt, reicht hier bei Weitem nicht aus.
Der strategische Wert einer durchdachten IoT Plattform liegt daher in der systematischen Reduktion dieser Komplexität. Sie schafft eine standardisierte und sichere Grundlage, auf der Unternehmen ihre IoT-Anwendungen effizient aufbauen und betreiben können. Der primäre Geschäftswert manifestiert sich in drei Kernbereichen:
- Reduzierte Komplexität: Vereinheitlichung von Gerätemanagement, Protokollen und Datenformaten an einem zentralen Ort.
- Sichere Skalierbarkeit: Ermöglicht das Hinzufügen von Tausenden oder Millionen von Geräten, ohne die Systemarchitektur neu entwerfen zu müssen.
- Verkürzte Time-to-Market: Vorgefertigte Werkzeuge und Dienste beschleunigen die Entwicklung neuer digitaler Services und Geschäftsmodelle erheblich.
Analogie: Die IoT Plattform als digitales Nervensystem
Stellen Sie sich Ihr IoT-Ökosystem als einen Organismus vor. Die Sensoren und Aktoren sind die Sinnesorgane und Muskeln, die mit der Umwelt interagieren. Die Konnektivität (z. B. 5G, LoRaWAN) bildet die Nervenbahnen, die Signale übertragen. Die IoT-Plattform ist das Gehirn: Hier laufen alle Informationen zusammen, werden verarbeitet, analysiert und in intelligente Aktionen oder fundierte Geschäftsentscheidungen umgewandelt. Sie koordiniert das gesamte System.
IoT Plattform vs. IIoT Plattform: Ein wichtiger Unterschied
Obwohl die Begriffe oft synonym verwendet werden, gibt es eine präzise Abgrenzung. Eine allgemeine IoT-Plattform deckt ein breites Spektrum von Anwendungsfällen ab, von Smart-Home-Geräten bis zu Wearables. Eine IIoT-Plattform (Industrial Internet of Things) ist speziell für die anspruchsvollen Bedingungen industrieller Umgebungen wie Produktion, Energieversorgung oder Logistik konzipiert. Sie muss weitaus höhere Anforderungen an Zuverlässigkeit, Sicherheit, Echtzeitfähigkeit (geringe Latenz) und die Integration mit Industriesystemen (z. B. SCADA, MES) erfüllen.
Die Kernkomponenten einer IoT Plattform: Eine Architektur-Übersicht
Eine leistungsstarke iot plattform ist keine monolithische Einheit, sondern eine modular aufgebaute Architektur, die sich am besten als Schichtenmodell visualisieren lässt. Jede Schicht erfüllt spezifische Aufgaben, die nahtlos ineinandergreifen – von der Erfassung der Rohdaten am Sensor bis zur Integration in geschäftskritische Anwendungen. Entscheidend für den Erfolg ist eine durchgängige End-to-End-Sicht, die durch standardisierte Schnittstellen und eine hohe Interoperabilität der Komponenten gewährleistet wird. Nur so entsteht ein robustes und skalierbares Fundament für datengetriebene Geschäftsmodelle.
Schicht 1: Geräteintegration und Konnektivität (Connectivity & Device Management)
Die Basis jeder IoT-Lösung ist die zuverlässige Anbindung der physischen Welt. Diese Schicht verantwortet die Kommunikation mit einer heterogenen Landschaft von Sensoren, Maschinen und Geräten. Sie unterstützt Standardprotokolle wie MQTT für Echtzeit-Kommunikation, LoRaWAN für Wide-Area-Netzwerke oder mioty für massive IoT-Anwendungen. Zentrale Funktionen sind hier das sichere Onboarding, die Provisionierung und die Authentifizierung von Geräten sowie die Fernwartung durch Firmware-Over-the-Air (FOTA) Updates, um die Geräteflotte stets sicher und aktuell zu halten.
Schicht 2: Datenverarbeitung und -speicherung (Data Processing & Storage)
Sobald die Daten die Plattform erreichen, müssen sie aufbereitet werden. Diese Schicht normalisiert und transformiert die heterogenen Datenformate in eine einheitliche, verständliche Struktur. Eine integrierte Regel-Engine (Rule Engine) ermöglicht die Definition von Wenn-Dann-Logiken zur Automatisierung von Prozessen in Echtzeit. Die Auswahl der richtigen Datenbanktechnologie – oft Zeitreihendatenbanken für Sensorwerte oder NoSQL-Datenbanken für unstrukturierte Daten – ist hier, wie auch Gartner’s Analyse von IoT-Plattformen hervorhebt, kritisch für die Performance und Skalierbarkeit des Gesamtsystems.
Schicht 3: Analyse und Visualisierung (Analytics & Visualization)
In dieser Schicht werden die aufbereiteten Daten in wertvolle Informationen umgewandelt. Echtzeit-Dashboards ermöglichen die kontinuierliche Überwachung von Anlagenzuständen und Prozessen (Condition Monitoring). Unternehmen können historische Analysen durchführen und detaillierte Berichte erstellen, um Trends zu erkennen und ihre Abläufe zu optimieren. Eine essenzielle Komponente sind zudem automatische Alarmierungsfunktionen, die bei Grenzwertüberschreitungen oder Anomalien sofort relevante Stakeholder benachrichtigen.
Schicht 4: Anwendungsintegration (Application Enablement & Integration)
Die oberste Schicht schlägt die Brücke zu den Endanwendern und bestehenden IT-Systemen. Über standardisierte APIs (z.B. REST) lässt sich die iot plattform nahtlos in Drittsysteme wie ERP- oder CRM-Lösungen integrieren, um Geschäftsprozesse durchgängig zu digitalisieren. Entwicklungsumgebungen (SDKs) bieten die Flexibilität, kundenspezifische Applikationen zu erstellen. Ein robustes Management von Benutzern, Rollen und Zugriffsrechten stellt sicher, dass jeder Anwender nur die für ihn relevanten Daten und Funktionen sieht und nutzt.
IoT Plattform auswählen: Eine strategische Checkliste für Entscheider
Die Auswahl der richtigen IoT Plattform ist keine kurzfristige taktische Anschaffung, sondern eine fundamentale strategische Entscheidung, die die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens maßgeblich beeinflusst. Die Kriterien für diese Wahl müssen präzise auf Ihre spezifischen Anwendungsfälle und übergeordneten Geschäftsziele abgestimmt sein. Bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird, ist die Durchführung eines Proof of Concept (PoC) unerlässlich, um die Leistungsfähigkeit der Plattform unter realen Bedingungen zu validieren. Betrachten Sie dabei stets die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO), die weit über reine Lizenzgebühren hinausgehen und auch Integrations-, Wartungs- und Skalierungsaufwände umfassen.
Technische Kriterien: Skalierbarkeit, Sicherheit und Integration
Das technische Fundament muss robust und flexibel sein, um mit Ihren Anforderungen wachsen zu können. Die zentralen Säulen sind:
- Skalierbarkeit: Ist die Architektur darauf ausgelegt, von einem Dutzend Prototypen auf Millionen vernetzter Geräte zu wachsen, ohne an Performance oder Stabilität zu verlieren?
- Sicherheit: Eine kompromisslose Sicherheitsarchitektur ist nicht verhandelbar. Dazu gehören End-to-End-Verschlüsselung, professionelles Zertifikatsmanagement und die garantierte Einhaltung von Compliance-Vorgaben wie der DSGVO.
- Konnektivität und Integration: Die Fähigkeit, diverse Protokolle (z. B. MQTT, OPC UA, LoRaWAN) zu unterstützen, ist ein Kernmerkmal dessen, was eine IoT Plattform ausmacht. Ebenso entscheidend ist die reibungslose Integrationsfähigkeit in bestehende Systemlandschaften (ERP, MES, CRM) über standardisierte APIs.
Strategische Kriterien: Deployment-Modell und Anbieter-Expertise
Neben der Technik bestimmen strategische Faktoren den langfristigen Erfolg Ihrer IoT-Initiative. Wägen Sie die Vor- und Nachteile der Deployment-Modelle – Cloud (schnelle Skalierbarkeit), On-Premise (maximale Kontrolle) oder Hybrid (kombinierte Vorteile) – sorgfältig ab. Insbesondere für deutsche Unternehmen ist die Datensouveränität ein entscheidendes Kriterium; klären Sie, wo Ihre Daten gehostet werden. Prüfen Sie zudem die Expertise des Anbieters: Wie schnell und kompetent ist der Support? Gibt es eine aktive Entwickler-Community? Für einige Geschäftsmodelle kann auch die White-Label-Fähigkeit der Plattform relevant sein, um sie als eigenes Produkt am Markt anzubieten.
Kosten und Lizenzmodelle
Eine transparente Kostenstruktur ist für die Budgetplanung essenziell. Gängige Modelle basieren auf der Anzahl der Geräte, der verarbeiteten Datenpunkte oder sind rein nutzungsbasiert. Achten Sie jedoch auf versteckte Kosten: Aufwände für die Erstintegration, laufende Wartung, Mitarbeiterschulungen und potenziell hohe Gebühren für den Datentransfer können die TCO erheblich beeinflussen. Eine ganzheitliche Betrachtung schützt vor unliebsamen Überraschungen.
Die Komplexität dieser Entscheidung erfordert eine fundierte Strategie, um die optimale Lösung für Ihr Unternehmen zu finden. Lassen Sie sich von unseren Experten zu Ihrer Strategie beraten.

Anwendungsfälle: Wo IoT Plattformen heute schon Werte schaffen
Die Vernetzung physischer Objekte ist längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern gelebte unternehmerische Praxis. In zahlreichen Branchen werden bereits heute messbare Erfolge erzielt, die direkt auf den strategischen Einsatz des Internets der Dinge zurückzuführen sind. Der Schlüssel zur Erschließung dieses Potenzials liegt in einer zentralen, leistungsfähigen IoT Plattform, die als technologisches Fundament für die Datenerfassung, -verarbeitung und -analyse dient. Sie ist der Enabler, der aus rohen Sensordaten wertvolle Geschäftseinblicke generiert und automatisierte Prozesse anstößt.
Die folgenden Beispiele aus Kernbereichen der Wirtschaft illustrieren, wie Unternehmen durch IoT konkreten Return on Investment (ROI) in Form von Kostensenkungen, Effizienzsteigerungen und neuen digitalen Geschäftsmodellen realisieren.
Industrie 4.0 & Smart Manufacturing
Im produzierenden Gewerbe ist die intelligente Fabrik das Ziel. Eine IoT Plattform ermöglicht die nahtlose Integration von Maschinen, Systemen und Menschen. Konkrete Anwendungsfälle sind:
- Predictive Maintenance: Sensoren überwachen kontinuierlich den Zustand kritischer Maschinenkomponenten. Durch die Analyse von Vibrations-, Temperatur- und Leistungsdaten werden Ausfälle prognostiziert, bevor sie eintreten. Das Ergebnis: drastisch reduzierte Stillstandzeiten und optimierte Wartungszyklen.
- Asset Tracking: Die Lokalisierung von Werkzeugen, mobilen Anlagen und Bauteilen in Echtzeit reduziert Suchzeiten und verhindert Verluste. Dies steigert die Produktivität und optimiert die Auslastung der Betriebsmittel.
- Optimierung des Energieverbrauchs: Durch die detaillierte Erfassung von Verbrauchsdaten einzelner Maschinen lassen sich Lastspitzen vermeiden und Produktionspläne energetisch optimieren, was zu signifikanten Kosteneinsparungen führt.
Smart Logistics & Supply Chain
Transparenz und Effizienz sind die entscheidenden Faktoren in der modernen Logistik. IoT-Lösungen schaffen eine lückenlose Datengrundlage über die gesamte Lieferkette hinweg.
- Condition Monitoring: Insbesondere bei temperaturempfindlichen Gütern wie Lebensmitteln oder Pharmazeutika gewährleistet die permanente Überwachung der Kühlkette höchste Produktqualität und Compliance. Abweichungen lösen automatische Alarme aus.
- Flottenmanagement: GPS- und Fahrzeugdaten ermöglichen eine dynamische Routenoptimierung, die nicht nur den Kraftstoffverbrauch senkt, sondern auch die Lieferzeiten verkürzt und die Servicequalität für den Endkunden verbessert.
- Intelligente Lagerhaltung: Echtzeit-Bestandsverfolgung durch vernetzte Scanner oder Sensoren automatisiert Inventurprozesse und sorgt für eine präzise, bedarfsgerechte Lagerdisposition.
Smart Building & Facility Management
Der Betrieb von Gebäuden wird durch IoT nachhaltiger, sicherer und komfortabler. Die zentrale Steuerung und Überwachung aller gebäudetechnischen Anlagen führt zu erheblichen Effizienzgewinnen.
- Intelligente HLK-Steuerung: Heizung, Lüftung und Klima (HLK) passen sich dynamisch an die tatsächliche Belegung von Räumen und die Wettervorhersage an, wodurch der Energieverbrauch um bis zu 30 % gesenkt werden kann.
- Belegungs- und Auslastungsanalyse: Sensoren erfassen anonymisiert, wie Büroflächen, Konferenzräume oder Arbeitsplätze genutzt werden. Diese Daten bilden die Grundlage für eine optimierte Flächenplanung und bedarfsgerechte Reinigungsdienste.
- Automatisiertes Metering: Die zentrale und automatisierte Erfassung von Verbrauchsdaten für Wasser, Strom und Gas vereinfacht die Abrechnung und deckt Einsparpotenziale auf.
Pallax: Ihre End-to-End Datenplattform für eine datengetriebene Zukunft
Die digitale Transformation erfordert heute mehr als nur die Anbindung von Geräten. Moderne Unternehmen erkennen, dass eine isolierte iot plattform oft nur einen Bruchteil des möglichen Werts liefert. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil entsteht erst durch die intelligente Verknüpfung von IoT-Datenströmen mit dem Kontext aus bestehenden Geschäftsdaten – seien es Produktionsaufträge aus dem MES, Kundeninformationen aus dem CRM oder Logistikdaten aus dem ERP-System.
Genau für diese Herausforderung wurde Pallax konzipiert: nicht als weiteres Silo, sondern als zentrale End-to-End Daten-Engine für Ihr gesamtes Unternehmen. Als Fundament dienen dabei kompromisslose Sicherheit und garantierte Datensouveränität – konsequent Made in Germany.
Vom Sensor bis ins ERP-System: Ein nahtloser Datenfluss
Pallax überwindet die traditionellen Grenzen zwischen Operational Technology (OT) und Information Technology (IT). Unsere Plattform führt Daten aus heterogenen Quellen – von der SPS-Steuerung an der Maschine über IoT-Gateways bis hin zu Cloud-Datenbanken – in einer einheitlichen Sicht zusammen. Leistungsstarke, vorkonfigurierte Konnektoren beschleunigen die Integration und reduzieren den Entwicklungsaufwand erheblich. Auf dieser soliden Datengrundlage können Sie komplexe, systemübergreifende Geschäftsprozesse automatisieren. Ein praktisches Beispiel: Ein Sensor meldet eine drohende Überhitzung einer Maschine. Pallax kann diesen Event nicht nur visualisieren, sondern automatisch einen Wartungsauftrag im ERP-System erstellen, den zuständigen Techniker per Push-Nachricht alarmieren und die Produktionsplanung anpassen.
Skalierbar, sicher und zukunftssicher
Die technologische Basis von Pallax ist konsequent auf die anspruchsvollen Anforderungen von Industrie und kritischen Infrastrukturen ausgelegt. Statt einer simplen Lösung erhalten Sie ein Fundament, das mit Ihren Ambitionen wächst und Ihre Investitionen schützt. Die Kernmerkmale sind:
- Skalierbare Architektur: Die durchgängig mandantenfähige Struktur erlaubt die saubere Trennung von Daten und Prozessen für verschiedene Abteilungen, Standorte oder Kunden und skaliert mühelos von wenigen hundert bis zu Millionen von Datenpunkten.
- Industrielle Stabilität und Sicherheit: Entwickelt für höchste Ansprüche an Performance und Verfügbarkeit. Als Lösung „Made in Germany“ garantieren wir die Einhaltung der DSGVO und bieten Ihnen die volle Kontrolle über Ihre Daten.
- Zukunftssichere Flexibilität: Pallax ist mehr als ein Werkzeug – es ist ein Enabler. Die offene Architektur gibt Ihnen die Freiheit, schnell neue digitale Geschäftsmodelle zu realisieren, von Predictive Maintenance bis hin zu nutzungsbasierten Abrechnungsmodellen (Pay-per-Use).
Entdecken Sie, wie Sie mit Pallax Komplexität reduzieren und Innovation beschleunigen können.
Testen Sie die Pallax Plattform jetzt kostenlos.
Die richtige IoT Plattform: Ihr strategischer Wettbewerbsvorteil
Wie dieser Guide gezeigt hat, ist die Wahl der richtigen IoT Plattform keine rein technische, sondern eine fundamentale strategische Entscheidung. Sie ist das Herzstück, das Daten aus unterschiedlichen Quellen bündelt, verarbeitet und in wertvolle Erkenntnisse umwandelt. Eine durchdachte Auswahl, basierend auf Skalierbarkeit, Sicherheit und Integrationsfähigkeit, ist der entscheidende Faktor für den Erfolg Ihres IoT-Vorhabens und die Erschließung neuer, digitaler Geschäftsmodelle.
Pallax geht hier einen entscheidenden Schritt weiter. Wir bieten nicht nur eine leistungsstarke iot plattform, sondern eine ganzheitliche End-to-End Datenplattform, die weit über traditionelle IoT-Anwendungen hinausgeht. Mit einem kompromisslosen Fokus auf Sicherheit und Datensouveränität ‘Made in Germany’ und nativer Unterstützung für führende Technologien wie LoRaWAN und mioty schaffen wir das robuste Fundament, das Sie für komplexe und zukunftssichere Projekte benötigen.
Überlassen Sie den Erfolg Ihrer datengetriebenen Transformation nicht dem Zufall. Setzen Sie auf eine bewährte und skalierbare Lösung, die mit Ihren Ambitionen wächst. Starten Sie Ihr IoT-Projekt mit einer verlässlichen Basis. Fordern Sie eine Demo an. Gestalten Sie noch heute den Vorsprung für morgen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur IoT Plattform
Wie hoch sind die Kosten für eine IoT Plattform?
Die Kosten für eine IoT Plattform variieren stark und hängen von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind die Anzahl der angebundenen Geräte, das zu verarbeitende Datenvolumen sowie der gewünschte Funktionsumfang, etwa für Analyse oder Geräteverwaltung. Lizenzmodelle reichen von SaaS-Lösungen, die oft bei einigen hundert Euro pro Monat beginnen, bis zu Enterprise-Versionen im fünf- oder sechsstelligen Bereich pro Jahr. Hinzu kommen potenzielle Kosten für Implementierung, Customizing und Support, die individuell kalkuliert werden müssen.
Sollten wir eine IoT Plattform selbst entwickeln oder kaufen (Make or Buy)?
Die Entscheidung zwischen Eigenentwicklung (Make) und Kauf (Buy) ist strategisch. Eine Eigenentwicklung bietet maximale Kontrolle, erfordert jedoch erhebliche Investitionen in Zeit, Personal und Kapital sowie kontinuierliche Wartung. Der Kauf einer etablierten IoT Plattform beschleunigt den Time-to-Market drastisch, reduziert das Entwicklungsrisiko und stellt Skalierbarkeit sowie Sicherheit sicher. Für die meisten Unternehmen ist der Kauf die effizientere Lösung, um sich auf die Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle anstatt auf die Infrastruktur zu konzentrieren.
Wie sicher sind meine Daten auf einer Cloud-basierten IoT Plattform?
Die Sicherheit Ihrer Daten auf einer professionellen Cloud-Plattform hat höchste Priorität. Renommierte Anbieter setzen auf mehrschichtige Sicherheitsarchitekturen, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (TLS), rigoroses Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) sowie sichere Geräte-Authentifizierung umfassen. Entscheidend ist zudem die Wahl eines Anbieters mit Serverstandorten in Deutschland oder der EU, um die Konformität mit der DSGVO zu gewährleisten. Zertifizierungen wie ISO 27001 belegen zusätzlich die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards.
Welche Rolle spielt Edge Computing in der IoT-Architektur?
Edge Computing verlagert Teile der Datenverarbeitung von der zentralen Cloud-Plattform an den „Rand“ des Netzwerks, also näher an die IoT-Geräte. Dies reduziert die Latenzzeit entscheidend, was für Echtzeitanwendungen in der Produktion oder Logistik kritisch ist. Zudem senkt es die Kosten für die Datenübertragung, da nur relevante oder vorverarbeitete Informationen an die Cloud gesendet werden. Edge Computing ist somit eine strategische Ergänzung zur Cloud, um die Effizienz und Reaktionsfähigkeit der gesamten IoT-Architektur zu optimieren.
Wie lange dauert die Implementierung einer IoT Plattform?
Die Dauer der Implementierung skaliert mit der Komplexität des Anwendungsfalls. Ein Proof of Concept (PoC) zur Anbindung einiger Standard-Sensoren kann oft innerhalb weniger Wochen realisiert werden. Eine vollumfängliche Integration in bestehende Unternehmenssysteme (ERP, MES) mit Tausenden von Geräten und spezifischen Dashboards dauert hingegen typischerweise zwischen drei und neun Monaten. Entscheidende Faktoren sind die Komplexität der Datenquellen, der Grad der Individualisierung und die Verfügbarkeit interner Ressourcen.
Was ist der Unterschied zwischen einem MQTT Broker und einer IoT Plattform?
Ein MQTT Broker ist eine spezialisierte Komponente für die Kommunikation; er agiert als Nachrichten-Server, der Daten nach dem Publish-Subscribe-Prinzip zwischen IoT-Geräten verteilt. Eine IoT Plattform ist hingegen eine umfassende End-to-End-Lösung. Sie beinhaltet zwar oft einen MQTT Broker für die Konnektivität, bietet aber darüber hinaus essenzielle Funktionen wie Geräteverwaltung, Datenspeicherung, Verarbeitungs- und Analyse-Engines, Visualisierungs-Tools sowie Schnittstellen zur Integration in Geschäftsanwendungen. Der Broker ist also nur ein Baustein der gesamten Plattform.




